Studien

Die Nationalen Kontaktpunkte im Europäischen Migrationsnetzwerk (EMN) verfassen auf der Grundlage einer gemeinsamen Studienvorlage jährlich mehrere Studien zu migrations- und asylrelevanten Themen. Die EMN-Studien werden nach einer gemeinsam bestimmten Studienvorlage durchgeführt, um die Vergleichbarkeit der Ergebnisse in allen Mitgliedstaaten zu ermöglichen. Die wichtigsten Ergebnisse aus den Studien der Nationalen Kontaktpunkte werden dann von der Europäischen Kommission mit Hilfe des externen Dienstleisters in einem Synthesebericht zusammengefasst.

EMN-Studie: Der Einfluss von Zuwanderung auf die österreichische Gesellschaft

Die Studie unternimmt einen ersten Versuch, den Einfluss von Zuwanderung auf die österreichische Gesellschaft aus unterschiedlichen Perspektiven und mit einem interdisziplinären Ansatz zu untersuchen. Sie nimmt dabei die Wirtschaft, die Kultur und das politische System in den Blick. Weiters analysiert die Studie Faktoren, die einen Einfluss auf die Zugewanderten haben. Diese Analyse wird in die Geschichte der Zuwanderung nach Österreich und in aktuelle Entwicklungen eingebettet. 

2005
EMN-Studie: Illegale Einwanderung in Österreich

Die Studie analysiert das Thema der illegalen Zuwanderung im österreichischen Kontext. Sie bietet einen Überblick über den vielschichtigen Rechtsrahmen, die Hauptakteure, verfügbare Statistiken, das Profil der illegal aufhältigen MigrantInnen, ihre soziale und wirtschaftliche Situation und die Auswirkungen auf die österreichische Aufnahmegesellschaft.

EMN-Studie: Integrationspraktiken in Österreich

Diese Studie unternimmt erstmals eine Bestandsaufnahme der Maßnahmen zur Integration von MigrantInnen, die in Österreich von Bund, Ländern und Sozialpartnern durchgeführt werden.Sie verfolgt dabei das Zieleiner möglichst umfassenden Darstellung der österreichischen Positionen und erklärt Leitbilder bezüglich des Integrationsverständnisses in Österreich. Dabei wird folgende Frage in Bezug auf Integration beantwortet: Wer macht was in Österreich und wozu?