Österreich hat seine erste umfassende Afrikastrategie verabschiedet. Was bedeutet sie für die Migrationspolitik und welche Erkenntnisse lieferte der Expert:innenaustausch bei den „EU Migration Talks 2026“ über den weiteren Weg?
Was ist die österreichische Afrika-Strategie?
Am 3. Juni 2026 hat der österreichische Ministerrat die Österreichische Afrikastrategie 2026–2029 formal beschlossen — ein wegweisendes Policy-Dokument, das erstmals Österreichs Außen-, Sicherheits-, Entwicklungs-, Wirtschafts-, Migrations-, Kultur- und Klimapolitik in einem kohärenten Rahmen für die Partnerschaft mit dem afrikanischen Kontinent zusammenführt. Die unter der Federführung des Bundesministeriums für europäische und internationale Angelegenheiten (BMEIA) entwickelte Strategie zielt darauf ab, das traditionelle Geber-Empfänger-Modell zugunsten gleichberechtigter, wechselseitig vorteilhafter Partnerschaften zu überwinden. Im Rahmen des Entstehungsprozesses wurden neben einer ressortübergreifenden Arbeitsgruppe 54 afrikanische Staaten, die Afrikanische Union, die Vereinten Nationen sowie Zivilgesellschaft und Wissenschaft in Afrika und Österreich konsultiert. Auf politischer Ebene fanden 121 bilaterale Treffen statt, dazu 35 Treffen mit öffentlichen und privaten Akteur:innen in Österreich.
Die österreichische Afrikastrategie 2026–2029 gliedert sich in vier thematische Schwerpunktbereiche: (1) Stabilität, Sicherheit & Resilienz; (2) Wirtschaftliche Zusammenarbeit; (3) Migration & Mobilität; (4) Bildungs- und Wissenschaftskooperation, kulturelle Zusammenarbeit und Umweltschutz. Während Migration als Querschnittsthema verstanden wird, das sich durch alle vier Schwerpunkte zieht, ist der dritte speziell dem Bereich Migration & Mobilität gewidmet.
Im dritten Schwerpunktbereich verfolgt die Strategie einen umfassenden Whole-of-Route-Ansatz, der die komplexen Ursachen von Migration sowie die Bedingungen in Herkunfts-, Transit- und Zielländern auf ganzheitliche Weise und durch eine vertiefte zwischenstaatliche Zusammenarbeit berücksichtigt. Die Position Österreichs ist eindeutig: Irreguläre Migration muss reduziert, während reguläre, qualifikationsorientierte Migrationswege entsprechend den Bedürfnissen des österreichischen Arbeitsmarktes ausgebaut werden sollen. Zu diesem Zweck unterstützt Österreich eine qualifikationsorientierte Mobilität über das System der Rot-Weiß-Rot–Karte und verpflichtet sich ausdrücklich dazu, einen Brain Drain aus den Partnerländern zu verhindern. Darüber hinaus sieht die Strategie vor, den Flüchtlingsschutz zu stärken und Perspektiven in den Herkunftsregionen zu schaffen, neue Migrations- und Rückübernahmeabkommen abzuschließen, neue und innovative Ansätze in der externen Migrationspolitik zu entwickeln sowie Schlepperei zu bekämpfen und die Grenzkontrollmaßnahmen zu verstärken.
Warum jetzt? Der Kontext hinter der Strategie
Die österreichische Afrikastrategie 2026–2029 entsteht in einem Moment tiefgreifender globaler Transformation. Bevölkerungsdynamik, rasante Urbanisierung, wirtschaftliches Wachstum, geopolitische Verschiebungen und das steigende Gewicht afrikanischer Staaten wirken direkt auf österreichische Interessen — in Sicherheit, Energieversorgung, wirtschaftliche Widerstandsfähigkeit, Migration und Klima.
Afrikas junge Bevölkerung ist die größte der Welt und wird sich Prognosen zufolge bis 2050 auf über 830 Millionen Menschen verdoppeln. Auch das Bevölkerungswachstum insgesamt ist rasant: Nachdem die Bevölkerung Afrikas im Jahr 2024 die Marke von 1,5 Milliarden Menschen überschritten hat, wird sie bis 2050 voraussichtlich auf rund 2,5 Milliarden anwachsen. Damit wird ein erheblicher Teil des globalen Bevölkerungs- und Arbeitskräftewachstums von jungen Menschen in Afrika getragen.
Zentrale Merkmale afrikanischer Migration:
45,8 Millionen der internationalen Migrant:innen stammen aus Afrika (was etwa 3% der Gesamtbevölkerung des Kontinents entspricht).¹
Mehr als die Hälfte (55%) der grenzüberschreitenden Migration Afrikas findet innerhalb des Kontinents statt, was sowohl bestehende Freizügigkeitsregelungen als auch erhebliche grenzüberschreitende Vertreibungen in der Region widerspiegelt.¹
Rund 24% der internationalen Migrant:innen aus Afrika leben auf dem europäischen Kontinent.¹
Die Mehrheit ist über reguläre Migrationswege eingereist – 62%² im Zeitraum 2014–2023 (bezogen auf die EU), überwiegend aus familiären Gründen, zunehmend aber auch zu Erwerbszwecken.
Irreguläre Migration bleibt ein bedeutendes und oft lebensbedrohliches Phänomen: zehntausende dokumentierte Todesfälle entlang Sahara-, Mittelmeer- und Atlantikrouten seit 2014.³
Afrika ist gekennzeichnet durch Staaten, die gleichzeitig sowohl bedeutende Aufnahme- als auch Herkunftsländer von Geflüchteten sind und beherbergt mehr als 40 Millionen Binnenvertriebene, Geflüchtete und Asylsuchende — ein Drittel der weltweiten Flüchtlingsbevölkerung.⁴
Binnenvertreibung wird in Afrika weiterhin vor allem durch Konflikte und Gewalt verursacht. Gleichzeitig spielen in mehreren Ländern auch naturkatastrophenbedingte Vertreibungen eine erhebliche Rolle.¹
Quellen: ¹ IOM (2026): World Migration Report 2026. ² Münz, R. und Yaryyeva, J. (2025): African Migrants in Europe, basierend auf Eurostat-Statistiken zu Erstaufenthaltstiteln. ³ IOM (2024): Africa Migration Report (Zweite Ausgabe). ⁴ UNHCR / UNO-Flüchtlingshilfe (2024): Refugees in Africa, basierend auf UNHCR-Statistiken.
Afrikanische Migrationsmuster (auf englisch)
Quelle: IOM (2026): World Migration Report 2026, S. 44.
Die EU Migration Talks Veranstaltung 2026
Über die Veranstaltung
Das EU Migration Talks ist eine jährlich stattfindende Veranstaltung, die vom IOM Landesbüro für Österreich als Nationaler Kontaktpunkt im Europäischen Migrationsnetzwerk (EMN) in Kooperation mit dem österreichischen Bundesministerium für Inneres organisiert wird. Jede Ausgabe widmet sich einem aktuellen Migrationsthema mit dem Ziel, den Austausch zwischen österreichischen Ministerien, Behörden und Abteilungen zu fördern sowie das jeweilige Thema durch Beiträge internationaler Organisationen, von Partnerländern, aus der Wissenschaft und der Zivilgesellschaft zu reflektieren.
Die Ausgabe 2026 richtet den Blick auf Afrika — im Kontext der erstmals verabschiedeten österreichischen Afrikastrategie und der Frage, wie Migration als ressortübergreifendes Politikfeld in der EU-Afrika-Kooperation verankert werden kann.
Am 2. Juli 2026 veranstaltete EMN Austria das EU Migration Talks 2026 in Wien. Die Veranstaltung brachte rund 60 Teilnehmer:innen aus österreichischen Bundesministerien und Behörden sowie Vertreter:innen von Botschaften der EU-Mitgliedstaaten und afrikanischen Staaten zusammen. © BMI/Gerd Pachauer
Warum EMN Österreich dieses Thema gewählt hat
Das EU Migration Talks 2026 wurden bewusst rund um die österreichische Afrikastrategie 2026–2029 als konkreten Anwendungsfall für eine Frage konzipiert, die im Zentrum zeitgenössischen Migrationsmanagements steht: Wie sieht ein ressortübergreifender Ansatz in der Praxis tatsächlich aus?
Die Veranstaltung ist darüber hinaus von einer bevorstehenden EMN-Publikation mit dem Titel „From Policy to Practice: Implementing a Whole-of-Government Approach to Migration" inspiriert — einem EMN Inform, das derzeit im Rahmen des Europäischen Migrationsnetzwerks (EMN) erarbeitet wird und untersucht, wie koordinierte, ressortübergreifende Ansätze im Migrationsmanagement zu kohärenten politischen Ergebnissen führen. Das EU Migration Talks 2026 hat die Kernfragen dieser Publikation in einen lebendigen Fachdialog überführt und im spezifischen und aktuellen Kontext der EU-Afrika-Migrationskooperation angewandt — noch vor der Veröffentlichung des Informs selbst.
Key takeaways
In seiner Keynote verankerte Dr. Mohamed Refaat, Missionschef von IOM Sudan, die Diskussion in den Realitäten einer der derzeit schwerwiegendsten humanitären Krisen weltweit. Die Situation im Sudan verdeutlicht, wie eng humanitärer Handlungsbedarf, Vertreibung, regionale Stabilität und Migrationssteuerung miteinander verknüpft sind. Gestützt auf die operative Erfahrung der IOM vor Ort betonte die Keynote, dass die Mehrheit der Betroffenen entweder im Sudan selbst oder in den Nachbarländern verbleibt. Daher sind die Unterstützung einer abgestimmten regionalen Reaktion, lokaler Akteure und Frontline-Institutionen sowie Investitionen in langfristige Resilienz auf Ebene von Gemeinschaften, Institutionen und Systemen ebenso entscheidend wie unmittelbare humanitäre Hilfe. Aus Sicht der IOM ist eine nachhaltige und prinzipiengeleitete Zusammenarbeit zwischen Europa und Afrika entscheidend, um sowohl den akuten humanitären Bedarf als auch die langfristigen Folgen des Konflikts wirksam zu bewältigen.
Mohamed Refaat, Missionschef, IOM Sudan, Keynote-Sprecher bei den EU Migration Talks 2026 © BMI/Gerd Pachauer
Die Veranstaltung wurde mit Fachbeiträgen von Expert:innen fortgesetzt. Der erste Beitrag stellte die neue Afrikastrategie Österreichs aus der Perspektive des federführenden Bundesministeriums für europäische und internationale Angelegenheiten vor. Die Strategie verfolgt einen gesamtstaatlichen Ansatz unter breiter Einbindung verschiedener Akteur:innen und zielt darauf ab, langfristig positive Ergebnisse für beide Seiten der Partnerschaft zu erzielen. Migration ist dabei sowohl als eigenständiges Ziel verankert als auch als Querschnittsthema über alle vier Schwerpunkte hinweg angelegt. Als entscheidend für ihren Erfolg gilt die politische Kohärenz zwischen den Politikbereichen Migration, Handel, Entwicklung, Klima und Sicherheit. Österreich setzt sich dafür ein, faire und transparente Rahmenbedingungen zu schaffen, die regionale Mobilität zu fördern, Entwicklungs- und Wirtschaftsziele stärker miteinander zu verknüpfen sowie gemeinsam Maßnahmen gegen den Brain Drain zu entwickeln – unter anderem durch Programme zur Unterstützung der freiwilligen Rückkehr und Reintegration.
Gesandter Stefan Scholz, Leiter Abteilung II.7, BMEIA, bei den EU Migration Talks 2026.© BMI/Gerd Pachauer
Der nächste Beitrag von Tobias Molander vom österreichischen Bundesministerium für Inneres befasste sich mit der externen Dimension der Migrationspolitik in der Zusammenarbeit mit afrikanischen Staaten und betonte, dass Migration zwischen Afrika und Europa sowohl erhebliche Chancen als auch komplexe Herausforderungen mit sich bringt. Er betonte, dass sich die internationale Zusammenarbeit von einem begrenzten Engagement zu starken und für beide Seiten vorteilhaften Partnerschaften entwickelt habe. Mit einem umfassenden Ansatz in der Migrationspolitik deckt Österreich das gesamte Spektrum des Migrationsmanagements ab. Dazu gehören der Schutz von Geflüchteten, die Verhinderung irregulärer Migration, wirksame Rückführungen, die Unterstützung einer nachhaltigen Wiedereingliederung und des Wiederaufbaus sowie die Förderung legaler Wege für Arbeitsmobilität und Qualifizierung im Einklang mit den Bedürfnissen des österreichischen Arbeitsmarktes. Um diese Ziele zu erreichen, sind starke und für beide Seiten vorteilhafte Partnerschaften mit afrikanischen Ländern sowie die Förderung innovativer Lösungen erforderlich.
Tobias Molander, Sonderbeauftragter für Außenmigrationspolitik und Migrationsangelegenheiten (EU und international), Bundesministerium für Inneres, bei den EU Migration Talks 2026. © BMI/Gerd Pachauer
Der dritte Beitrag brachte die Perspektive Kenias als wichtigen Partner der EU in Ostafrika sowie als bedeutendes Herkunfts- und Transitland in die Diskussion ein. Valerie Rugene, stellvertretende Ständige Vertreterin der Botschaft Kenias in Wien, beleuchtete die Partnerschaft mit Österreich und Europa. Kenia und Österreich verfügen über eine starke bilaterale Grundlage, die auf gegenseitigem Vertrauen, diplomatischem Austausch und einer zunehmend engen praktischen Zusammenarbeit zwischen Nairobi und Wien beruht. Jüngste Abkommen zur Arbeitskräftemobilität verdeutlichen den beiderseitigen Nutzen dieser Partnerschaft: Sie leisten einen Beitrag zur Deckung des Fach- und Arbeitskräftebedarfs in Europa und eröffnen gleichzeitig jungen und qualifizierten Kenianer:innen neue Perspektiven. Damit werden Kompetenzen, Beschäftigungschancen und gemeinsame Entwicklung miteinander verknüpft.
Botschafterin Valerie Rugene, Stellvertretende Ständige Vertreterin, Botschaft Kenia in Wien, bei den EU Migration Talks 2026. © BMI/Gerd Pachauer
Der vierte Input von Anna Knoll lieferte eine unabhängige analytische Perspektive des Think-Tanks European Centre for Development Policy Management (ECDPM) mit Fokus darauf, was Europa-Afrika-Migrationspartnerschaften langfristig wirksam macht. Sie argumentierte, dass die Herausforderung nicht länger darin besteht, neue Partnerschaftsrahmen zu schaffen. Vielmehr gehe es darum, in die Institutionen, Systeme und Beziehungen zu investieren, die dauerhafte Ergebnisse ermöglichen. Anhand von Beispielen aus dem Bereich der Arbeitsmobilität verdeutlichte sie die Fragmentierung der europäischen Migrationslandschaft und die Notwendigkeit, über Pilotprojekte hinaus zu stärkeren Governance-Systemen zu gelangen. Sie betonte zudem, dass erfolgreiche Partnerschaften das Erkennen und den Umgang mit Zielkonflikten erfordern, anstatt von einfachen Win-Win-Lösungen auszugehen. Partnerschaften sollten dabei nicht nur anhand kurzfristiger Migrationsergebnisse bewertet werden, sondern auch anhand von Vertrauen, Glaubwürdigkeit und der Qualität langfristiger Beziehungen.
Anna Knoll, Head of Migration and Mobility Team, ECDPM, bei den EU Migration Talks 2026.© BMI/Gerd Pachauer
Der fünfte und letzte Beitrag brachte die Perspektive der Zivilgesellschaft ein und lenkte die Aufmerksamkeit auf Stimmen, die in migrationspolitischen Debatten häufig unterrepräsentiert sind – darunter migrantische Frauen und Diaspora-Gemeinschaften. Miriam Mona Mukalazi vom Vienna Institute for International Dialogue and Cooperation (VIDC) betonte, dass diese Gruppen stärker einbezogen, angemessen unterstützt und als gleichberechtigte Partner:innen in die Gestaltung, Umsetzung und Evaluierung migrationspolitischer Maßnahmen eingebunden werden sollten. Darüber hinaus wurde hervorgehoben, dass Migration nicht isoliert betrachtet werden kann, sondern im Zusammenhang mit umfassenderen globalen Entwicklungen steht. Dazu zählen insbesondere Konflikte, die Auswirkungen des Klimawandels sowie der weltweite Aufstieg autoritärer Regime, die Migrationsbewegungen zunehmend beeinflussen.
Miriam Mona Mukalazi, Afrikapolitik-Programm, VIDC, bei den EU Migration Talks 2026. © BMI/Gerd Pachauer
Die anschließende Podiumsdiskussion und die Fragen aus dem Publikum erzeugten einen lebhaften Austausch über alle fünf Inputs hinweg. Im Folgenden werden die zentralen Themen und Debatten des Nachmittags dargestellt.
Podiumsdiskussion im Rahmen der EU Migration Talks 2026. Von links: Gesandter Stefan Scholz, Tobias Molander, Botschafterin Valerie Rugene, Anna Knoll, Miriam Mona Mukalazi. © BMI/Gerd Pachauer
Was kommt als Nächstes?
Die Verabschiedung der österreichischen Afrikastrategie 2026–2029 markiert den Beginn eines Prozesses. Die Umsetzung wird durch einen neu zu bestellenden Afrikabeauftragten im Bundesministerium für europäische und internationale Angelegenheiten (BMEIA) vorangetrieben, der die Koordination über alle Ressorts hinweg übernimmt und regelmäßig Berichte vorlegt über zentrale Indikatoren in den Bereichen Migration, wirtschaftliche Zusammenarbeit und Stabilität. Eine interministerielle Abstimmungsplattform wird unter dem Dach des BMEIA eingerichtet.
Österreichs bestehende institutionelle Präsenz in Afrika umfasst 64 Standorte: 11 Botschaften, 3 Kulturforen, 3 Kooperationsbüros, 36 Honorarkonsulate, 6 Außenwirtschaftszentren und 4 Militärattachés. Diese Präsenz soll künftig stärker an den Prioritäten der Strategie ausgerichtet werden, mit Fokus auf jene Bereiche und Regionen, in denen österreichische Kompetenzen einen nachweisbaren und gezielten Mehrwert schaffen können.
Das EU Migration Talks 2026 fand zu einem Zeitpunkt besonderer strategischer Bedeutung statt: Österreich hatte soeben seine erste umfassende Afrikastrategie verabschiedet, und die damit verbundenen Fragen zu gleichberechtigter Partnerschaft, Migrationsmanagement und ressortübergreifender Zusammenarbeit werden die österreichische und europäische Politik in den kommenden Jahren maßgeblich prägen. Die Veranstaltung brachte die relevanten Stimmen zusammen, um diesen Dialog voranzutreiben – aus Regierung, internationalen Organisationen, Partnerländern, Forschung und Zivilgesellschaft. EMN Österreich wird diesen Austausch weiterhin begleiten und über die Veröffentlichung der bevorstehenden EMN-Publikation „From Policy to Practice: Implementing a Whole-of-Government Approach to Migration" informieren.
Über EMN Austria
Das Europäische Migrationsnetzwerk (EMN) wird von der Europäischen Kommission koordiniert, mit Nationalen Kontaktpunkten (NKPs) in allen EU-Mitgliedstaaten. Das IOM Landesbüro für Österreich wurde vom Bundesministerium für Inneres als österreichischer NKP benannt. EMN Österreich stellt objektive, zuverlässige und aktuelle Informationen zu Migration und Asyl in Österreich bereit, trägt zur Vergleichbarkeit auf EU-Ebene bei und liefert Informationen sowohl für politische Entscheidungsträger:innen als auch für die öffentliche Debatte.
Weitere Informationen: www.emn.at