Die Feststellung der Identität von Migrant:innen ist sowohl im nationalen als auch internationalen Kontext von fundamentaler Bedeutung. Die Entscheidungsfindung der zuständigen Behörden basiert zumeist maßgeblich auf den Erkenntnissen über die Identität der betroffenen Person. Die angewandten Verfahren, um diese Informationen zu erhalten, reichen von medizinischen Untersuchungen und Befragungen bis hin zum Abgleich von Fingerabdrücken und Sprachanalyseverfahren zur Herkunftsbestimmung.
Vor diesem Hintergrund organisierte das Landesbüro für Österreich der Internationalen Organisation für Migration (IOM) als Nationaler Kontaktpunkt Österreich im Europäischen Migrationsnetzwerk (EMN) am 2. Mai 2016 eine Konferenz zum Thema „Identitätsfeststellungen im Migrationsprozess“.
Panel 1: Praxis und internationale Kooperation
- Vegard Pettersen, Norwegisches Identifikationszentrum
- Robert Klamer, Royal Marechaussee Schiphol Airport
- Mag. Nino Hartl, Bundesamt für Fremdenwesen und Asyl
Panel 2: Altersfeststellung
- Eivind Hoffmann, Norwegisches Immigrationsdirektorat und Norwegisches ID-Zentrum
- DDr. Ernst Rudolf, medizinischer Sachverständiger
- Mag. Mayra Mayr-Eduardoff, MSc, Institut für Gerichtliche Medizin der Medizinischen Universität Innsbruck
- Thomas N. Dunning, Principal Social Worker, TUSLA Child and Family Agency, Sir Patrick Dun’s Hospital
Zusammenfassung und Ausblick
- Katerina Kratzmann, IOM Landesbüro für Österreich