Studien

Die Nationalen Kontaktpunkte im Europäischen Migrationsnetzwerk (EMN) verfassen auf der Grundlage einer gemeinsamen Studienvorlage jährlich mehrere Studien zu migrations- und asylrelevanten Themen. Die EMN-Studien werden nach einer gemeinsam bestimmten Studienvorlage durchgeführt, um die Vergleichbarkeit der Ergebnisse in allen Mitgliedstaaten zu ermöglichen. Die wichtigsten Ergebnisse aus den Studien der Nationalen Kontaktpunkte werden dann von der Europäischen Kommission mit Hilfe des externen Dienstleisters in einem Synthesebericht zusammengefasst.

2018
EMN-Studie: Die Arbeitsmarktintegration von Drittstaatsangehörigen in Österreich (2018)

Diese Studie gibt einen Überblick über politische Strategien und Praktiken in Österreich zum Thema Arbeitsmarktintegration von Drittstaatsangehörigen und beschreibt vier (Arbeitsmarkt-)Integrationsmaßnahmen genauer. Die hier untersuchte Zielgruppe sind regulär aufhältige Drittstaatsangehörige mit dem Recht auf Arbeit in Österreich, ausgeschlossen von der Untersuchung sind Personen mit internationalem Schutzstatus, Asylsuchende sowie Studierende und ForscherInnen.

EMN-Studie: Unbegleitete Minderjährige nach Feststellung des Aufenthaltsstatus in Österreich (2018)

Die Studie befasst sich mit Österreichs Politiken und Praktiken im Umgang mit unbegleiteten Minderjährigen nach Feststellung des Aufenthaltsstatus. Es werden einerseits die Versorgung sowie die Integration von unbegleiteten Minderjährigen bei Erhalt eines Aufenthaltsstatus und andererseits die Bestimmungen zur Rückkehr bei Ablehnung eines Antrags untersucht. Zudem beleuchtet die Studie die Themen unbegleitete Minderjährige in der Übergangsphase zur Volljährigkeit sowie das Untertauchen aus Betreuungseinrichtungen.

EMN-Studie: Die veränderte Zuwanderung von Asylwerbern von 2014—2016 – Reaktionen Österreichs (2018)

Die Studie gibt eine Übersicht über die Bewältigungsstrategien Österreichs auf die gestiegene Zuwanderung in den Jahren 2014—2016, die erhebliche Anzahl der ankommenden Asylsuchenden und die damit verbundenen Herausforderungen. Zentrale politische und rechtliche Entwicklungen werden zu Beginn dargestellt. Den Schwerpunkt der Studie bildet die Vorstellung staatlicher Maßnahmen, die in Österreich aufgrund der Situation der verstärkten Zuwanderung getroffen wurden.

2017
EMN-Studie: Die Wirksamkeit der Rückkehr in Österreich – Herausforderungen und bewährte Praktiken im Zusammenhang mit EU-Vorgaben und Standards (2017)

Die Studie untersucht den Einfluss von EU-Vorgaben und Standards im Bereich der Rückkehr auf die Rechtslage und behördliche Praxis in Österreich. Dabei werden Herausforderungen bei der wirksamen Durchführung von Rückkehrmaßnahmen und bewährte Praktiken zur Umsetzung einer Rückkehrverpflichtung unter Einhaltung der Grundrechte und des Grundsatzes der Nichtzurückweisung aufgezeigt.

EMN-Studie: Die Identitätsfeststellung im österreichischen Migrationsprozess (2017)

Die Studie befasst sich mit der Feststellung der Identität von Drittstaatsangehörigen in fremdenrechtlichen Verfahren. Identität wird als eine Reihe von Eigenschaften einer Person definiert, die es ermöglicht, diese von anderen zu unterscheiden, also z.B. Name, Geburtsdatum, Geburtsort, Staatsangehörigkeit, Herkunft sowie körperliche Besonderheiten. Im Rahmen dieser Studie werden sowohl die Identitätsfeststellungsverfahren für Drittstaatsangehörige zur Erteilung von Aufenthaltsberechtigungen und Visa, als auch Rückführungsverfahren behandelt.

EMN-Studie: Illegale Beschäftigung von Drittstaatsangehörigen in Österreich (2017)

Die Studie befasst sich mit der illegalen Beschäftigung von Drittstaatsangehörigen in Österreich. Illegale Beschäftigung wird als wirtschaftliche Tätigkeit definiert, die unter Verstoß gegen die in der Gesetzgebung festgelegten Bestimmungen durchgeführt wird, insbesondere des Ausländerbeschäftigungsgesetzes. Die Studie betrachtet unterschiedliche Aspekte der illegalen Beschäftigung: (i) Präventivmaßnahmen; (ii) Aufdeckung illegaler Beschäftigung; (iii) Sanktionen für ArbeitgeberInnen und (iv) Folgen für Drittstaatsangehörige, die einer illegalen Beschäftigung nachgegangen sind. Darüber hinaus präsentiert die Studie verfügbare statistische Daten sowie Herausforderungen und bewährte Praktiken.

2016
EMN-Studie: Die Familienzusammenführung von Drittstaatsangehörigen in Österreich (2016)

Gegenstand dieser Studie ist die Familienzusammenführung von Drittstaatsangehörigen in Österreich. Insbesondere widmet sich die Studie den Voraussetzungen und dem Verfahren der Familienzusammenführung. Zusätzlich werden die Rechte und Pflichten von Familienangehörigen nach ihrer Ankunft in Österreich besprochen. Neuere Entwicklungen, Herausforderungen und bewährte Maßnahmen in diesem Bereich werden ebenfalls hervorgehoben. In einem eigenen Kapitel werden relevante Gerichtsentscheidungen in Bezug auf die Familienzusammenführung vorgestellt und kommentiert. Statistische Daten sind ebenfalls in einem eigenen Kapitel enthalten.

EMN-Studie: Die Rückkehr von abgelehnten AsylwerberInnen aus Österreich (2016)

Diese Studie befasst sich mit der freiwilligen oder erzwungenen Rückkehr von abgelehnten AsylwerberInnen aus Österreich. Insbesondere beschreibt die Studie das Verhältnis zwischen dem Asylverfahren und der Rückkehr von abgelehnten AsylwerberInnen. Darüber hinaus behandelt die Studie Herausforderungen für die Rückkehr von abgelehnten AsylwerberInnen und wie diese Herausforderungen bewältigt oder gemindert werden können. Ein weiteres Hauptthema sind abgelehnte AsylwerberInnen, die vorläufig nicht abgeschoben werden können. Zusätzlich diskutiert die Studie Maßnahmen in Österreich, die als bewährte Maßnahmen betrachtet werden können.

EMN-Studie: Resettlement und das Humanitäre Aufnahmeprogramm in Österreich (2016)

Die Studie gibt einen Überblick über Resettlement und das von Österreich durchgeführte humanitäre Aufnahmeprogramm für besonders schutzbedürftige syrische Flüchtlinge. Es werden die ersten beiden Teile des Humanitären Aufnahmeprogrammes (HAP I und HAP II) im Kontext globaler, europäischer und österreichischer Entwicklungen beleuchtet. Neben einer Darstellung der rechtlichen Rahmenbedingungen werden auch die wesentlichen Akteure aufgezeigt. Darüber hinaus beschreibt die Studie den Prozess und die Finanzierung der beiden Programmteile und präsentiert abschließend neben Statistiken auch Erfahrungen mit der Implementierung des Programms.

2015
EMN-Studie: Änderungen des Zuwanderungsstatus und Aufenthaltszwecks in Österreich (2015)

Die Studie befasst sich mit Änderungen des Aufenthaltsstatus in Österreich ohne Ausreise aus dem Bundesgebiet. Die Studie behandelt die Möglichkeiten eines Wechsels der Aufenthaltsberechtigung, nachdem ein Überblick über die jeweiligen Erteilungsvoraussetzungen gegeben wurde. Darüber hinaus wird untersucht, ob mit einem Wechsel jeweils besondere rechtliche Vor- oder Nachteile verbunden sind. Insbesondere werden auch die politischen Zielsetzungen der Regelungen zu Zweckänderungen erläutert.